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Ich bin eine gebürtige Dresdnerin, und wer mit dem Sächsischen vertraut ist, kann das, zumindest jenseits meiner Profession, immer noch hören. Mit zwölf Jahren bin ich nach West-Berlin verschleppt worden. Einige Monate später wäre meiner Familie die ganze Aufregung erspart geblieben, da hatte sich das Mauerproblem nämlich gelöst. 
Seitdem lebe ich in Berlin, immer wieder in verschiedenen Bezirken, seit einigen Jahren in Neukölln, das sich mit großen Schritten zum Szene-Quartier entwickelt. Ich liebe meine Familie und Freunde, meinen Beruf, blühende Hortensien, die französische Sprache, die „Buddenbrooks“ und Roths „Radetzkymarsch“, ein Glas Rosé in lauer Sommernacht und die Fußball-WM.